Symphonisch zuletzt/ Symphonic last, but not least*

Der Begriff „Symphonisch“ hat sich für mich immer mehr geweitet. Für Euch auch?

Von der Musik über das Universum, zur Natur, zum Leben und zur Menschheit. Da würde  jetzt zum Schluss noch ein ganz großes Bild passen. Doch dazu fand ich dann doch nicht die Zeit. Vielleicht später einmal. Mein letztes Bild kommt jetzt ganz bescheiden mit den Maßen 30x40cm daher:

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The meaning of the word symphony has widened for me more and more. For you, too?

From music to the universe, to nature, life and mankind. I would have liked to paint a big painting in the end, but Ihaven’t found the time for it. Instead my last painting is comimg along quite modestly with 30x40cm:

Symphonisch 5web RS . 2019

Ganz bewusst habe ich dafür den 3. Satz von Beethovens 9. Symphonie ausgewählt. Er ist nicht so bekannt wie der letzte, hat aber eine Intensität und strahlt für mich eine versöhnte Liebe aus, dass ich ihn auch hier gerne als Abschluss wähle.

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I have chosen the 3rd part of the 9th symphony by Beethoven when painting. It isn’t as well-known as the last part, but its intensity , conciliation and love are already very powerful.

Natürlich gibt es auch die ganze 9. Symphonie auf YouTube. z.B. hier: /Of course you can listen to the whole symphony on You Tube, too, e.g. here:

9 Antworten auf “Symphonisch zuletzt/ Symphonic last, but not least*”

  1. Das ist ein kraftvoller und farbenfroh-optimistischer Schlussakkord. Alles Sinfonische muss ja sehr gut organisiert sein, damit es nicht in Kakophonie ausartet. Und das heutige Bild hat für mein Empfinden eine besonders “organische Qualität”. Es erinnert mich an einen fein abgestimmten Organismus, in dem die Elemente aufbauend und harmonisch leben und weben und in dem vor allem auch physische und geistige Kräfte ausgewogen zusammenwirken. So entsteht eine Lebensfreude, die trägt, und die auch dann Bestand hat, wenn sich temporäre Missklänge einschleichen. Es ist keine strohfeuerige Freude, sondern eine, die als ganz essentielle Lebens-Kraft in Erscheinung tritt.
    Dieser dritte Satz aus Beethovens Neunter ist hier für mich eine ausgesprochen harmonische Ergänzung. Ich mag diesen Satz auch ganz besonders gerne, während mir der berühmte Schlusssatz oft zu viel des Guten ist.

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    1. Deine wunderbare „Interpretation“ ist nun auch ein herrlicher „Schlussakkord“ in der Kommentarsektion! Als kostbare Beigabe lieferst du ja auch noch eine großartige Definition von „symphonisch“ mit: „ein (großer) fein abgestimmter Organismus, in dem die (vielen, verschiedenen) Elemente aufbauend und harmonisch leben und weben und in dem vor allem auch physische und geistige Kräfte ausgewogen zusammenwirken“. Beethovens 9. ist dafür ein zeitloses Manifest für mich. Und der 3. Satz ist dabei für mich der größte Edelstein. Auch, weil er zum gewaltigen 4. Satz führt. Hab lieben Dank für diese besonders schöne Resonanz!

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      1. Lieben Dank. Es freut mich sehr, wenn ich hier sozusagen noch eine zusätzliche Klangfarbe beisteuern konnte. :)
        Beethoven hatte ja in seinen Spätwerken öfters (beispielsweise in der 29. Klaviersonate) solche Adagios, die eine besonders spirituelle Dimension aufweisen – letztlich unter anderem eine Einladung, den sinfonischen Begriff nicht zu eng zu fassen. 🌞

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        1. Ja, ich kenne die späten Sonaten und kannte sie mal richtig gut. Vielleicht ein Anlass , sie wieder einmal rauszusuchen!? Und ich kann dir nur zustimmen! Sie sind vom Allerallerfeinsten! Klein, aber weit ausgerichtet , sozusagen die Arme weit offen. Danke, Random! Hab’s gut ! 🙂

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  2. Liebe Petra, wie zart und weich doch dieser Teil der Neunten von Beethoven ist! Auch bei deiner Abschlusssymphonie sind es die zarten, leiseren Töne, die wirken, miteinander und zu den Betrachtenden hin. Wie eins zum anderen gehört, daraus entsteht und wächst und sich auch wieder auflöst, ein absolut feiner Reigen.
    Auch die Bearbeitungen gefallen mir sehr.
    liebe Grüße, Ulli

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    1. Was schickst du mir da für eine wohlklingende Resonanz! Das freut mich sehr, dass der Beitrag dich so anspricht, liebe Ulli! 😊Deine Beobachtungen tun mir sehr gut! Hab lieben Dank und einen wohltuenden Abend! Liebe Grüße zurück, Petra

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    1. Danke, liebe Andrea! Deine Assoziationen mag ich sehr; denn der Frühling bringt ja neben dem Werden all überall auch die Vogelsymphonien mit sich, be der sich unsere „menschliche“ Musik ja viel abgeschaut hat.Liebe Grüße, Petra

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