Das Bild „Im Märzen“/The painting “ In March“*

Und hier ist mein letztes Bild:/And here’s my latest painting:

Acryl und Ölkreiden auf Malkarton, 50×62, 2021

22 Antworten auf “Das Bild „Im Märzen“/The painting “ In March“*”

  1. Der März ist ja ein Monat, mit dessen Namen ich mich schwertue. Namenspatron des Martius ist der Mars, den wir als Kriegsgott kennen. Und die englische Bezeichnung „March“ ist erst noch „baugleich“ mit dem Wort für „Marsch.“ Da wird es schon wieder martialisch. Für mein Empfinden würde ein 3/4- oder 6/8-Takt besser zum März passen. ☺️
    Auf der anderen Seite ist es der Monat der Tagundnachtgleiche. Das finde ich schön. Fein ausbalancierte Ausgewogenheit – damit kann ich mich anfreunden. Und da passt nun dein Bild auch ganz wundervoll. Denn das wirkt auf mich auch fein ausbalanciert. Kraftvolle, lebensfrohe Farben – aber nichts grell Aufdringliches. Ebenso kraftvoll die Bewegungsenergie. Aber nicht teufelskreiselnd hektisch, sondern eher lebensfreudig tänzerisch. Und auch Ruhepunkte sind ja durchaus vorhanden. Auch die Formen. Aufbruch, ja – aber nicht Zerrissenheit. Nichts Martialisches. Und auch die vielfältigen Blaustufen – erfrischend (aber nicht eisig) und auch zum Eintauchen einladend (aber nicht schwermütig).
    Mit einem aprilfrischen Märzengruß 🐻

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    1. Was für ein wohldurchdachtes und blitzgescheites Feedback du mir da wieder zukommen lässt! Hab lieben Dank dafür!
      Nun hab ich mir noch nie Gedanken über die Herkunft des Namen „März“ gemacht. So ist deine Ausführung sehr interessant für mich! Vielleicht heißt er so, weil er ja ganz offensichtlich den Winter vertreibt, ja ihm den Garaus macht?
      Und die Laute hier zeigen auch auf, was du sagst: harmonisch M….Ma ….. A….
      Stop! jetzt wird’s martialisch : (G)RRRRRRR….ZZZZisch……Also vom Wortlaut von März her hast Du auch Recht: martialisch und harmonisch/frühlingszart zugleich“ 😉 Was du im Bild dann siehst, ist wunderschön für mich und für das Bild auch! Mit einem Frühlingsgruß für Dich; Petra 🐻

      Gefällt 2 Personen

      1. Für mich schwingt beim Titel „im Märzen“ ganz automatisch vieles einfach mit. Unter anderem eben auch, wie das Wort „März“ klingt, wo es herkommt, usw. Es gibt durchaus diese Sichtweise eines Kampfes zwischen Winter und Frühling. Mir gefällt die Idee einer festlichen Amtsübergabe (also auch wieder Tanz) vom alten zum neuen „Regenten“ besser. 😉

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  2. Mit tänzerischem Schwung zieht uns dein Band in den Frühling, Petra. Das Blau gibt das Band freundlicherweise an den Raum ab, der es umgibt. So wird er zum leuchtenden Frühlingshimmel, obwohl die Sonne sich noch nicht recht durchsetzen kann.

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    1. Ich freu mich sehr über deine schöne Interpretation! Danke, liebe Ule!
      Dass es noch nicht so mit dem Frühlingswetter klappt, wollte ich auch mit dem schwach ausgeprägten „Blauton“ im Beitragsbild ausdrücken. Herzlich, Petra

      Gefällt 1 Person

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