Tunnelscapes

Mit meiner Bilderreihe „Das Licht am Ende des Tunnels“ haben sich auch die digitalen „Tunnelscapes“ entwickelt. /With my painting series „The light at the end of the tunnel“ digital tunnelscapes have developed, too:

Damit kommt für mich mein Höhlenthema wieder hoch.
With it my cave topic has come up again.

Was macht das wohl mit Euch? /How does this affect you, I wonder?

27 Antworten auf “Tunnelscapes”

  1. auf mich wirkt das wie ein tor zu etwas verheißungsvollem, ohne zu wissen, was das sein könnte. ich empfinde wärme, aber auch eine gewisse spannung. vom gefühl her verbirgt sich hier ganz vieles im bild. insgesamt aber ein schönes (positives) bild für mich, mit tiefe! herzlichst, diana

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    1. Liebe Diana, es ist bereits jetzt interessant, wie verschieden ein Bild gesehen werden kann. (s.ersten Kommentar von Gerd) und jede Sichtweise hat doch etwas von der eigenen Perspektive, den eigenen, subjektiven Erfahrungen und Assoziationen. Ich danke dir für diese vielschichtige, feine Rückmeldung! Liebe Grüße, Petra

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  2. Das erste Bild verbindet für mich die Trostlosigkeit unterirdischer Verkehrswege mit einem lichtvollen Zauber. Dadurch erinnert es mich auch an die kunstvolle Gestaltung von Stationen der „tunnelbana“ in Stockholm. Echte Licht-Blicke.
    Das zweite Bild erweckt bei mir primär Assoziationen in Richtung einer Einweihung, durch die sich der Zugang zu einer Welt öffnet, die dem „oberflächlichen Menschen“ verborgen bleibt.

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    1. Was du da siehst und schreibst, ist wieder einmal sehr spannend! Hab lieben Dank für deine schillernden Assoziationen! 😊 Ganz offensichtlich bringt so ein „Tunnelblick“ 😉 sowohl dunkle wie helle Eindrücke. Hab einen schönen, erfreulichen Tag! Liebe Grüße, Petra

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  3. Bild 1 und 2: Nicht ich befinde mich in der Höhle, sondern ich blicke von einem dunklen Außen durch eine Öffnung in die lichte Höhle. Die Faltungen (!) um den Eingang lassen mich an eine Öffnung in der Rinde eines Baumes denken, die vorderen Strukturen im Licht gemahnen an Wurzeln. Der Weg zur Lichquelle, die förmlich zu sich hinzieht, ist eben – damit leicht zu gehen. Organische Strukturen, die mich an ein wenig an Antoni Gaudi denken lassen, begleiten den Blick und den Weg. Die ganze Szene hat auf diese Weise etwas Natales, wie ein Symbol für eine Seelengeburt, und durch die Wurzeln gleichzeitig etwas von Heimkehr. Wunderschöne Bilder!

    Bild 3 nehme ich auch wie von außen nach innen blickend wahr, jedoch (wie Ines) mit einem Vorhang davor. Ein farbenfroher Vorhang, im unteren Teil transparent, ein Vorhang, der mehr schützt als verbirgt. Auch wunderschön!

    Liebe Grüße an dich!

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    1. Rinden, Wurzeln, Natales und Heimkehr verbinde ich mit einer Höhle. Und der Tunnel ist für mich auch immer mehr dazu geworden. Wie schön, wenn das bei dir auch rüber kommt!
      Dein Standpunkt im wahren Sinn des Wortes ist mir schon einmal aufgefallen. Da hast du den Standortwechsel beschrieben, den ich auch so geplant hatte. Aber nicht nur da schaust du sehr genau hin!
      Es gefällt mir auch, dass du „Faltungen“ entdeckst! .Daran habe ich gar nicht gedacht, aber es ist auch für mich wie ein Vorhang.
      Ich danke dir ganz herzlich für diesen ausführlichen, detailreichen und nährenden Kommentar. Hab’s gut heute!
      😊 Liebe Grüße auch an dich, Petra

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  4. (1 und 2) Ich kann mich nicht entscheiden: Kommt das Licht von Außen und erhellt eine unterirdische Bühne, die in Wahrheit ganz lichtlos ist – wie die Höhle in Platons Gleichnis, oder wie die Tropfstein-Höhlen, die ich schon besucht habe und die kunstvoll ausgeleuchtet werden?

    oder wohnt das Licht den Wesen inne, die dort auf der Bühne stehen? Dann wäre ich Tamino, der vor Sarastros Weisheitstempel steht.
    Das dritte Bild empfinde ich ganz anders, mit dem kunstvoll gewebten Vorhang, dahinter ein einladendes oder vielleicht auch allzu kühles lichtes Blau eines nicht einsehbaren Raums.

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    1. Hab lieben Dank für diesen anspielungsreichen und anregenden Kommentar, liebe Gerda! Und für deine Fragen! Für mich ist Licht in dieser Tunnelhöhle, nicht von Anfang an, sondern durch längeres Hinschaun und Erleben. So wird der Tunnel als Durchgang zum Licht in meinen Bildern immer mehr zu einer Höhle, die auch zum Verweilen einlädt. 😉 Liebe Grüße und einen schönen Tag in deiner so paradiesisch anmutenden Gegend! Petra

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  5. Ich bin nicht so der Höhlenfan, nur wenn sie weit und hoch sind, ansonsten kann ich schnell klaustrophibische Zustände bekommen. Deine Höhlen aber würde ich gerne betreten, da sie das Licht vom anderen Ende hereinscheinen lassen.
    Tolle Arbeiten mal wieder, liebe Petra!
    Herzliche Grüße
    Ulli

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    1. Wenn ich Höhlen male oder digital erarbeite, dann denke ich auch nicht an dunkle, enge Plätze. Höhlen sind dann eher der Platz für mich ganz allein, räumlich und zeitlich zum Abtauchen. 😉 Deswegen kommst du da wohl so gerne rein! 😄 Ich freu mich sehr über dein schönes Feedback! Herzlich, Petra

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    1. Das freut mich nun sehr!
      So empfinde ich’s auch. Ich ziehe mich gerne zurück in „Höhlen“, in die Freiheit der Zurückgezogenheit. Zeit und Ort für die eigene Tiefe, Stille, Kreativität. Das kennst du sicher auch? Dir einen schönen ersten Maitag! Herzlich, Petra P.S. bluebrightly hat sich vor kurzem auf meinem Blog umgesehen und lässt dir herzlich für die Verbindung danken, die du angestoßen hast? Ich danke dir auch!

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    1. Thank you for so much for your trouble and so many visits! There’s a varied, great feedback here with a wide range of different accociations in the comments. Fear, and darkness on the one hand, light and colour on the other.
      Painting the „light at the end of the tunnel“ made me create more and more caves, too. A „cave“ is for myself a symbol for a place and time of withdrawl that is yours where your creativity can find roots. So in a tunnel you can look forward to the light, but you can enjoy the positive moments of the walk there , too. Cheers Lynn! So nice to have had you here!

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