Who knows? Qui sait? Wer weiß das schon? 2*

Was siehst du? Was sehe ich? Hier sind einige Bilder, die Euch zeigen wollen, wie dieses Thema des „Wer weiß das schon?“ bei mir Einzug gehalten hat: *******What can you see? What can I see? Here are some images intended to show you how the topic „Who knows“ began to inspire me.

(Wenn Ihr auf ein Bild klickt, seht Ihr es schöner und größer auf Schwarz/With a click on a photo, you can see the work in its progress bigger and more beautiful on black)

Was ist nun das? In einem grellen Lichtstrahl habe ich das eines Morgens gesehen, fotografiert, variiert und ich war wieder einmal verdutzt , wieviel Reiz das Banale doch ausüben konnte.

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What’s this then? In a dazzling morning light I noticed this, took photos and varied them digitally and I was stunned how much charm trivial things could have.

Und dann im Garten entdeckte ich einen Löwenzahn, der aus einem Eimer baumelte. Am nächsten Tag waren es dann zu meinem Erstaunen vier. Am nächsten Tag sah ich dann noch kleine Pusteblumen im Komposteimer ihre Köpfchen aufrecht aus dem Biomüll recken .

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And then I discovered a dandelion hanging from a bucket, and the next day there were four of them.

Am Abend entdeckte ich nach kurzem Regen dann noch einen Lichtstrahl durch die Camera, der nur an einem ganz bestimmte Platz zu sehen war. Ein light leak? Ein regenbogenähnliches Phänomen? Eins oder zwei? Sichtbar je nach Helligkeit des Hintergrunds und Standpunkt.

So „banal“ hat also meine Serie „Wer weiß das schon?“ begonnen.

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In the evening light after a short rain I discovered a beam of light through my camera, only visible from a certain place. A light leak? A rainbow? One or two? Only visible in a certain light, background and point of view.

So my series „Who knows“ began with these everyday phenomena.

17 Antworten auf “Who knows? Qui sait? Wer weiß das schon? 2*”

  1. Als Hommage an eine lebendig-freudige Wahrnehmung sehe ich deine Bilderreihen. Ganz grundsätzlich ist „wahrnehmen“ ja, wie ich finde, ein ganz feines Wort. Der erste Teil, der im Althochdeutschen „wara“ wurzelt, mit Bedeutungen wie „Aufmerksamkeit“ oder auch „Obhut.“ Und der Wortteil „nehmen,“ der uns an unsere aktive Rolle erinnert. Denn „nehmen“ ist ja nicht etwas, was einfach geschieht. Letztlich ist die Wahrnehmung ja auch ein schöpferischer Akt. Wir nehmen, wenn man so will, die Sinneseindrücke in unsere Obhut und lassen sie auf individuelle Weise gedeihen.
    Ganz bemerkenswert finde ich übrigens, wie im Titelbild die Pusteblumenschirmchen offen-sichtlich eine Ähnlichkeit mit der sonnenbeschienenen Fläche des Eimers aufweisen (oder meinetwegen auch umgekehrt)
    Der Lichtstrahl in der letzten Sequenz scheint mir eine Elfenrutsche zu sein. Man mag zwar einwenden, dass da doch keine Elfen zu sehen seien. Aber bei Elfen stossen wir eben an die Grenzen der Wahrnehmung: wir können nur wahrNEHMEN was die Elfen preisGEBEN. 😇

    Gefällt 4 Personen

    1. Von Wahrnehmung über Sinneseindrücke, und Pusteblumen bis Elfenrutsche hast du wieder einmal ein köstlich- lehrreiches Feedback gegeben, das ich sehr gerne aufgenommen habe! 😊 Lieben Dank! Ich hatte schon den Eindruck, eine kleine Elfe federleicht und flink die Rutsche runterkommen zu sehen. Ganz sicher bin ich mir allerdings bei dem Tempo nicht. Qui sait? Who knows? Wer weiß das schon? Hab einen schönen Samstag! Liebe Grüße, Petra

      Gefällt 1 Person

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