In wachsenden Ringen (Video) *

Einige von Euch haben sich gefragt, ob ein Video ohne Musik die Konzentration auf die visuelle Darbietung nicht verstärkt. So habe ich heute ein Video ohne Musik im Gepäck: ******* Some among you have wondered if a video without music wouldn’t Increase their concentration on the visual presentation. That’s why I ‚ve got a clip without music in my baggage:

Und wie geht’s Euch nun damit?

Den Titel habe ich aus einem sehr bekannten Gedicht übernommen:

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen„von Rainer Maria Rilke .

Dieses Video reihe ich in die Serie „Wer weiß das schon ein“. Es ist der 4. Beitrag dazu.

*******

And what are your impressions now ?

I‚ve chosen my title from the well-known poem „I live my life “ by Rainer Maria Rilke (here as a song text)

This video is the 4th post of my series „Who knows“

29 Antworten auf “In wachsenden Ringen (Video) *”

    1. Ja, das versteh ich gut. Wir sind an musikalische Untermalungen gewöhnt und brauchen gern auch etwas für’s Ohr. Danke für deine schöne Rückmeldung! Liebe Grüße, Petra

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  1. Mich fasziniert die Stille, die mich zwingt, die Musik deiner wieder wunderschönen Präsentation in mir selbst zu erzeugen, anstatt sie bequem mitgeliefert zu bekommen. Anders sähe ich es, wenn ein bestimmtes Musikstück für dich den Impuls für das Erschaffen des Kunstwerks setzt oder den Schaffensprozess maßgeblich begleitet.

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    1. Das ist wieder ein spannendes Feedback von dir, liebe Gerda1 Ich freue mich sehr darüber! Lauschst du denn und spürst auch so Musik? Oder ist das Musik erzeugen ein willentlicher Prozess? Oder denkst du da an eine dir bekannte Musik? Liebe Grüße, Petra

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    2. Mir geht das ganz genauso! Es ist toll, der eigenen inneren Laute zu lauschen, die ich mit den Bildern assoziere.
      Ich finde Musik oft sogar nervend, da häufig die gleiche Art von Tönen (es lebe das Piano 😉) zur Untermalung genutzt wird.
      Deine wunderschönen Bilder verbinde ich mit Natur. Wie Luftaufnahmen. Wenn Untermalung, dann vielleicht einfach nur mal Geräusche? Das würde komplett anders wirken als irgendein „Gedudel“ – ohne jetzt den Komponisten zu nahe zu treten 😉

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      1. Ja, oft habe ich selbst das Gefühl, sie von oben zu betrachten 😊 Ja, es ist oft schwer, etwas Passendes zu finden und wir haben genug Lärm um uns. Und trotzdem – Musik und Malerei zusammen zu erleben belohnen meine Arbeit für mich selbst , weil mich diese Verbindung einfach glücklich macht. Natürlich wäre es auch schön, einen Bachplätschern zu hören.Aber wenn du „Geräusche“ schreibst, denk ich an eine Art abstrakten Laut, der noch einmal eine größere Herausforderung ist. Diese Idee kommt mir jetzt erst durch dich. Danke! 🙂

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            1. Nur noch mal zur Klarstellung, liebe Petra. Weil es mir wichtig ist.
              Keineswegs finde ich Deine Präsentationen Bild und Musik langweilig, im Gegenteil! Du suchst Dir ja auch Musik aus, die eher unbekannter ist.
              Es ist nur so, ich schaue mir oft Filme oder Trailer aus dem Naturgenre an und da werde ich fast wütend, weil mir scheint, als ob alle auf denselben Komponisten oder Komponistin zurückgreifen. 😉

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  2. Auf mich wirkt es auf jeden Fall sehr angenehm und stimmig. Die Bilder laden ja auch zum Eintauchen ein und beim Tauchen ist die akustische Wahrnehmung naturgemäß eh reduziert. Und auch wenn die Bilderfolge in beschaulichem Tempo abläuft sind die Details so zahlreich, dass man sich gewiss nicht darüber beklagen kann, an „Eindrucksuntersättigung“ zu leiden.
    Auf der anderen Seite ist es durchaus so, dass eine musikalische Untermalung eben einen Einfluss darauf haben kann, wie man die optischen Eindrücke interpretiert. Das kann durchaus erwünscht sein, wenn man die Betrachtenden eben in eine bestimmte Richtung lenken möchte. Aber es wird die Bandbreite der Interpretation wohl meistens etwas einschränken.
    Freilich gibt es die Möglichkeit, die Musik beim Abspielen wahlweise ein- oder auszuschalten. Aber das funktioniert dann doch nur eingeschränkt: denn wenn man eine Begleitmusik mal gehört hat, wird man sie auch bei Stummschaltung nie mehr ganz los.

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    1. Lieben Dank für dein differenziertes, spannendes Echo ! IBesonders interessant finde ich, wie stark die Musik bei dir nachklingt, so dass sie nicht mehr auszuschalten ist! Das geschieht bei mir nur nach mehrmaligem Hören und in Ausnahmefällen. 🙂 Ob dir das Video auch so inhaltlich etwas vermittelt ??
      Liebe Grüße, Petra

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      1. Ja, das sind so persönliche Eigenheiten.
        Für mich wirkt das Video (hier ist der Ausdruck ja auch gänzlich zutreffend) wie eine kontemplative Rückschau auf Phasen oder Ereignisse eines Lebens. Man sieht vielleicht einiges aus ganz anderen Perspektiven als zum Zeitpunkt des Erlebens. Und vielsagend finde ich auch die feinen Überlagerungen. Ereignisse werden in der Erinnerung verknüpft und man ahnt, dass es da Dimensionen gibt, die sich einem eben vielleicht nur in kontemplativer Ruhe (!) erschließen.
        Mit herzlichen Grüßen 🐻

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        1. Lieben Dank für diese schöne Ergänzung!
          Das ist eine aufmerksam-kluge Deutung und bringt ja auch die Ringe ins Spiel, die sich für mich wie Lebenserfahrungen und Jahresringe in Bäumen einprägen und den Menschen weiten. Mit einem herzlichen Abendgruß, Petra 🐻

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  3. Liebe Petra, Rilke ist ohnehin schon immer mein favorisierter Dichter gewesen. Dein Video dazu ist wunderbar, mir persönlich würde musikalische Untermalung gefallen (habe mich dabei ertappt die Lautstärke immer weiter hoch zu regulieren, bis mir auffiel, dass da gar kein Ton ist ;-) ). Liebste Grüße Manuela

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    1. 😄!
      Ja, Musik ist auch eher meins, macht mir aber sehr viel Arbeit. Vor allem wenn sie nicht mit der Musik beginnt, sondern die Musik nachher nur als Untermalung dient. Es kommt aber auch auf den Einzelfall für mich an. Was ist die Quelle? Worum geht’s? Und da es ein weitgefasstes Thema ist, passt’s für mich hier gut. Lieben Dank für deine offene Meinungsäußerung! Ganz liebe Grüße, Petra

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  4. Ein ganz und gar fesselndes Video, Petra. Diese Stille, die durch die Langsamkeit der Veränderungen noch betont wird, lässt die Konzentration immer tiefer fokussiert in die Bilder eintauchen. Ein Sturz durch den stummen Weltraum auf einen Stern zu, der nach und nach seine Topografie enthüllt. Mit „irgendeinem“ musikalischen Untermalungsgedudel hätte ich das kaum so erleben können und in einem neuen Durchgang mit ausgeschaltetem Ton hätte ich diese Stille nicht genauso wahrnehmen können … ein gewisses Erinnerungsrauschen bliebe als Störung erhalten.

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    1. Wow, da bin ich aber froh, dass du mir das auch mitteilst!!! Es freut mich vor allem auch, dass du vom „Erleben“ schreibst! Und dein Erlebnis ist schon sehr beeindruckend! Lieben Dank für diesen ganz besonderen Kommentar! Herzlich, Petra 🌟

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      1. Na ja, ich fühlte mich beinahe von dir direkt gefragt, da ich schon mal über die Musik „gemeckert“ hatte. Es wäre wohl sehr blöd gewesen, dieses schöne Angebot von dir zu ignorieren bzw. auf deine Frage nicht einzugehen.

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