Hände für Myriades Impulswerkstatt /Hands for Myriade’s impulse studio*

Myriades Bild mit zwei Händen hat auch mich inspiriert/Myriade’s photo of two hands has inspired me, too:

Was tun ohne Hände? Was tun nur mit einer Hand? Wie hilflos man wird , wenn man an 2 Hände gewohnt ist, habe ich in den letzten Wochen erfahren, nachdem ich mir den linken Arm gebrochen hatte. So ist dies hier eine Hommage an unsere Hände, die uns unermüdlich helfen und zur Seite stehen, was wir oft als selbstverständlich ansehen:*******What can we do without our hands? What can we do with one hand only? That’s what I lived through during the last weeks after breaking my left arm. So this is a tribute to our hands that help us so untiringly and assist us, which we often take for granted.

Am Morgen nach meinem Unfall wollte ich mir erst mal einen Kaffee machen, aber ich konnte meine Espressokanne gar nicht öffnen. Ich konnte mir auch kein Brot schneiden. Ebenso so wenig konnte ich Butter darauf streichen.

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Und immer wieder kam ich wochenlang in solche Situationen. Als ich dann dachte, nun sei fast alles geschafft , überlegte ich gar nicht erst lange, ob ich überhaupt mit einer Hand aus der Badewanne komme. Das war aber noch ein Problem. Die beiden Frösche lassen grüßen.

On the morning after my accident I wanted to make some coffee, but I couldn‘ t open my espresso pot with one hand. I couldn’t cut a slice of bread , either, and I could’t spread butter on it. Again and again I hadto face such situations for weeks. When I thought that almost everything was alright now, I didn’t think much about getting out of the bathtub with one hand. But this was still a problem. You remember the two frogs?

Hier findet ihr alle meine Beiträge zu Myriades Projekt: /Here you can find all my posts for Myriade’s project.

18 Antworten auf “Hände für Myriades Impulswerkstatt /Hands for Myriade’s impulse studio*”

  1. Das mit den Händen erinnert mich an meine Situation: ich habe ja seit drei Jahren handinnenflächenekzeme, gegen die ich machtlos bin.
    Manche Sachen kann ich gelegentlich nicht mehr, vor allem, wenn die Haut aufreisst.
    Arbeiten mit Ton mache ich mit nitrilhandschuhen.
    Das optische des ganzen hat mich sehr lange gequält, jetzt ist es nur noch die Behinderung.

    Schöne schlussarbeit übrigens!😀
    Liebe Grüße Gerhard

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  2. Wie vieles nehmen wir als selbstverständlich an, gerade in der Gesundheit! Erst wenn es nicht mehr funktioniert oder schmerzt, fällt uns auf, wie glücklich wir zuvor waren. Und kaum ist alles wieder gut, kehrt die Selbstverständlichkeit zurück.
    Das zeigst du mit deinen Beispielen deutlich, liebe Petra. Ich hoffe, du kommst bald wieder in eine gesunde Nutzung deines linken Arms.

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    1. Tja, so ist das meistens.
      Allerdings ist die Gesundungsphase und der Aufwind damit auch etwas ganz Besonderes. Jede kleinste Bewegung, die wieder klappt, wird freudig begrüßt! In der Phase bin ich jetzt. Hab’s gut heute! Herzliche Grüße, Petra

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  3. Mein Favorit ist das Kaktusphoto ! Es bringt mich auf einigen Umwegen zu Grundlagen der Biologie: Ähnlichkeiten wegen gleicher Ursprünge und Ähnlichkeiten wegen ähnlicher Funktion. Hier ist weder das eine noch das andere der Fall, es ist eine rein optische Ähnlichkeit und womöglich fasziniert mich das Foto deswegen.
    Vielen Dank für den Hände-Beitrag, der so viele Facetten hat. Auch die Regenbogenlichthand im Regenbogenlicht könnte weit führen ….

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  4. Ja, es ist nicht zu unterschätzen, wie viel Hand-Werk zu unserem Alltag gehört – selbst bei jenen, die nicht im engeren Sinn Handwerker sind. Interessanterweise kennt unsere Sprache sogar zwei Verbindungen von Handwerk und Kunst, nämlich das Kunsthandwerk und die Handwerkskunst.
    Ganz spannend finde ich diese Verbindung von Regenbogenfarben und Händen. Für mich symbolisiert das auf der einen Seite die unglaubliche Bandbreite von Dingen, die wir mit den Händen be-wirken können. Und auf der anderen Seite deutet es auch an, dass ganz konkrete Handlungen oft mehr Hoffnung schenken können, als schöne Worte.

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    1. Wieder einmal ging mein Kommentar von gestern verloren. Ich schalte den Laptop wahrscheinlich zu schnell aus? Und gut, dass ich’s eben gemerkt habe!
      Deine Wortbezüge gefallen mir sehr gut. In solchen Zuzsammensetzungen zeigen sich ja viel Weisheiten, ob es nun handsam, das hab ich in der Hand, das schaff ich mit einer Hand, die Hände in Unschuld waschen oder Lieber einen Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach etc etc heißt. Deine Assoziationen gefallen mir sehr gut , auch zu den Hand-lungen. Mit liebem Dank und herzlichen Grüßen, Petra

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  5. Once again I’m late but I’m glad I’m here. You have a fantastic series of images here. Oh, the hand with the cactus! That one communicates a lot, instantly. I’m intrigued by the wooden hands holding delicate objects – those photos make you think. The silver lining to things like your accident is that you appreciate something more than you did and see it with fresh eyes. Wonderful post, Petra!

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