Geht’s denn nicht noch weißer? Why not more white?*

Auf der Leinwand wollte ich mein Bild Ganz in Weiß? nicht verderben, indem ich’s weißer und weißer malte. Aber ich machte mich am Laptop an die Arbeit, wieweit dase Bild oder Auszüge daraus noch mehr Weiß vertragen könnten:*******I didn’t want to spoil my painting „All in white“ by adding more and more white. But on my laptop I could have a try:

Mit einem Klick auf die Bilder seht Ihr sie größer und kontrastreicher auf Schwarz/ With a click on my works you can see them better, bigger and with more contrasts on black: :

Was meint Ihr dazu? Im Vergleich zum gemalten Bild verliert es für mich an Reiz.*******What do you think of them? Compared to my painting they lose some of their charm in my opinion.

Und die Details?********/And the details?:

Mich spricht das farbigere Original mehr an! Und die schwarzweißen Bilder sind für mich zu monoton.*******The slightly coloured original appeals most to me. And theblack andwhite images are too monotonous for myself.

Und hier? Ich habe dem Bild durch einen Rahmen mehr Kontrast gegeben!

Jetzt bin ich noch einmal froher über die Dosis an Weiß auf meinem Gemälde und über meinen Abschluss zum richtigen Zeitpunkt!

Und trotzdem könnte ich mir ein spannendes Bild ganz in Weiß vorstellen, hab ich vielleicht sogar schon einmal bewundert- vor allem als Fotografie. Macht ein anderes Motiv das möglich? Ich glaub schon! Und wovon hängt das noch ab? Das wäre allerdings weiterer Stoff für Experimente.

********

What about these digital works? I’ve given more contrast to the image by a frame .

Now I’m even more glad about the dose of white in my painting and about considering the painting complete at the right time.

And yet I can imagen an exciting image wholly in white.Possibly I have already admired one- as a photo above all. Does another motive make itpossible?Yes, I think so! And what else does it depend on? Well, this would take another time for experiments.

13 Antworten auf “Geht’s denn nicht noch weißer? Why not more white?*”

  1. Für mich hat das Titelbild durchaus seinen Reiz. Insbesondere, weil hier ein so überirdisches Licht zu leuchten scheint. Ansonsten finde ich, dass die Bilder in doppelter Hinsicht verblassen. Denn sie verlieren nicht nur an Farbe, sondern auch an Struktur – und damit kommt ihnen gleich zwiefach die Lebendigkeit abhanden. Der Rahmen kleidet das Bild für mein Empfinden auch durchaus nicht vorteilhaft. Meines Erachtens war es eine gute Idee, das Gemälde unangetastet zu lassen.
    Spontan fallen mir zwei „ganz in Weiß“-Möglichkeiten ein. Die eine wäre, beispielsweise eine Acrylfarbe richtig dick aufzutragen und ein Reliefbild zu gestalten und also dem eintönigen Weiß durch Licht und Schatten Lebendigkeit zu verleihen. Die andere wäre, die Grenzen dessen auszureizen, was man gerade noch als „weiß“ auffasst. Allerdings dürfte das ein recht schwieriges Unterfangen werden, weil „grenzwertiges Weiß“ meist eines Kontrastes bedarf, um überhaupt weiß zu wirken.

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    1. Lieber Random, eigentlich wollte ich dir viel früher antworten. aber hier war die letzten Tage zu viel los um genug Zeit fürs Netz zu finden.
      Ja, das Titelbild ist mein Letztes und ich mag’s auch, sozusagen eine der Möglichkeiten, einen neuen Akzent und Kontrast mit lichtvollem Weiß zu setzen.
      Du nimmst den doppelten Verlust gut wahr! Die Kontraste fehlen , wohl vor allem in einem abstrakten Bild und lässt es verblassen, was ja auch ein sehr passender Ausdruck für dieses Phänomen ist. Es kann damit eher zu einem Strukturbild werden.
      Einen passenderen Rahmen hätte ich schon noch finden können, aber hier kann der Betrachter ja auch die Fantasie walten lassen. Und ich finde ihn als Kontrastbeispiel passend, aber auch nicht die beste Wahl.
      Deine „Ganz in Weiß “ Ideen finde ich Klasse!!!
      Es wird da sicher noch andere Möglichkeiten geben. So eben, das Ganze konkreter zu machen oder mehr Assoziationsmöglichkeiten zu schaffen. Eine habe ich schon ausprobiert. 😉 Dir ein zauberhaftes Pfingstfest. LiebeGrüße, Petra

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      1. Lieben Dank für deine ausführliche Antwort.
        Es ist ja eigentlich interessant, dass es auch beim Titelbild den Verlust von Details zu beklagen gäbe – aber hier wirkt es eher wie eine Erleuchtung, die manches andere unwichtig erscheinen lässt.
        „Ganz in Weiß“ wird ja eigentlich auch deswegen durchaus vielversprechend sein, weil sich da auch aus der Dynamik des Malens etwas ergeben kann, woran man zunächst gar nicht gedacht hätte. Vielleicht sogar etwas, das man für „unmöglich“ gehalten hätte.
        Mit einem herzlichen Sonntagabendgruß 🐻

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  2. Diese intensive, vernebelte Sonne in deinem Eröffnungsbild finde ich grandios. Wie eine Gottheit kurz vor ihrer Offenbarung. Was ist das Weiß doch für eine energische, machtvolle (Nicht-)Farbe!
    In deinen alternativen Entwicklungen im Text jedoch erlebe ich die Varianten mit intensiveren Farbflecken als viel stärker. Das ursprüngliche Bild genau am gegebenen Punkt als fertig zu erkennen entspringt der Klugheit der erfahrenen Malerin.
    Ob mehr Weiß geht? Auf jeden Fall! Random weist den Weg 🙂.

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    1. Liebe Ule , lieber spät als nie… anders ging’s in den letzten Tagen nicht.
      Zum Titelbild habe ich Random schon geantwortet:es ist mein Letztes und ich mag’s auch sehr. Es ist sozusagen eine der Möglichkeiten, einen neuen Akzent und Kontrast mit lichtvollem Weiß zu setzen.
      Habganz herzlichen Dank für dieses sehr erfreulicheFeedback! Und einschönes,erfülltes Pfingsten! Liebe Grüße,Petra

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  3. Gänzlich monochrome bilder gibt es ja in der Kunstwerk.
    Ich finde, da müsste schon eine Art Struktur her, wie eine gestaltete Gipsplatte oder Kartonfaltung um ein völlig weisses Bild zu gestalten.
    Das wäre ähnlich einer draufsicht auf schneeberge.
    Liebe Grüße Gerhard

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    1. Ja, die monochromen Bilder ganz in Weiß zu malen, habe ich auch schon bewundert. Es gab ja schon längst eine Zeit, in der ein Bild bis zu einer Farbe reduzeirt wurde.
      Da erinnere ich mich an ein Bild ganz in ein und demselben weißen Farbton, aber auch an eins, das bei längerem Hinschaun ein angedeutes,konkretesd Bild entstehen ließ, was ich als sehr spannend wahrgenommenahbe(aber einige erstaunte Blicke erntete, weil ich solange davor stand 😉) Liebe Grüße und ein paar schöne Tage, Petra

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