Apart 10*

Noch ein Bild aus meiner rot-monochromen Phase wartet auf Euch:/There’s another painting of my monochrome phase waiting for you :

Das alte Schloss, The old castle 2005, 20×30 cm, Mischtechnik, Papier

Damals experimentierte ich noch mit den verschiedensten Maltechniken.

Dieses Bild hier und auch das im letzten Beitrag habe ich 2005 in meiner ersten Ausstellung da sein im Antoniersaal Memmingen ausgestellt. Damals war ich mir noch gar nicht so sicher, ob ich meinen Traum, mich ganz der Malerei zu widmen, auch auf längere Sicht verwirklichen und durchhalten kann.. Inzwischen weiß ich, dass das die goldrichtige Entscheidung und keine Illusion für mich war .

Einige Bilder hatten mehrere Interessenten, auch dieses hier.. Von den über 60 Bildern, die ich damals ausstellte, wollten so viele Besucher Bilder kaufen, dass ich nach dem 14. verkauften Bild nichts mehr hergab. Ich wollte sie einfach noch um mich haben.

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I was still experimenting with paint and different techniques at that time.

I showed the painting above in my first exhibition „being present“ at Antoniersaal Memmingen . At that time I wasn’t so sure if I’d realise my dream of dedicating myself to painting every day and for a long time. In the meantime I know that this decision was right and no illusion.

Some visitors wanted to buy this painting , as there were others, too. But after having sold 14 of them, I didn’t want to go on selling, because I wanted to have them around me.

18 Antworten auf “Apart 10*”

    1. Es freut mich, dass du das verstehst! Es gab und gibt auch immer wieder Leute, die meinen, Ausstellen heißt auch alles verkaufen wollen, ja sogar müssen.
      Schön, dass das Bild dir so gefällt! Damals habe ich noch nicht in Serien gearbeitet. Ich habe sie alle jetzt wieder zusammengesucht. Eigentlich sind sie alle nur über die Farbe verbunden, sonst alles Einzelgänger wie in Apart eben.😉

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      1. Serien – in Ton – mache ich nur selten. Etwa meine Doppelwandgefässe oder die Rippenvasen. Das ist für mich relativ bald ausgereizt.

        Wenn WIR ausstellen, geht es primär auch nicht ums Verkaufen, obwohl meine Frau immer meint, es wäre ein Zuviel in der Wohnung.

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        1. Vielleicht kommt’s auch auf die Kunstart und die Herangehensweise an. Ein Zuviel könnte man ja auchmit Abwechslung lösen, dass immer mal andere dran kommen.
          Es hat auch etwas ganz Besonderes für mich, mal meine Bilder in ihrer Sonntagsbekleidung ausgestellt in einem Raum zu betrachten und auf mich wirken zu lassen. Wenn der Raum eine Weile leer ist, ist das besonders intensiv für mich. Allerdings habe ich auch Momente erlebt, da war es mit vielen Besuchern trotzdem ganz leise und mit einer wundervollen Energie geladen. Dank und herzliche Grüße,Petra

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  1. Auf mich wirkt es, als habe sich dem Schloss auch sehr die Geschichte seiner Bewohner eingeprägt. Das wird ja oft auch bei alten Gebäuden sehr spürbar, und man muss sich Zeit lassen, die Energien zu verarbeiten, wenn man solche Stätten besucht hat. So gesehen hat das Schloss hier viel zu erzählen. Und einmal mehr wirkt das Monochrome alles andere als einsilbig.
    Mit einem herzlichen Nachmittagsgruß 🐻

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  2. sehr schön und ja, spannend, vielleicht auch mehrdeutig, ich schwanke noch zwischen wärme, die auf jeden fall vorhanden ist, und aber auch glühen, fast, als stände das gemäuer in flammen.
    so oder so, ein tolles intensives bild! liebe grüße von diana

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  3. Hiervon bin ich stark beeindruckt: ich lese das Bild gar nicht gegenständlich, sondern als abstrakte Komposition. Als seltsam nehme ich wahr, wie das intensive Glühen so gar nicht feurig oder bedrohlich wirkt. Ich sehe und fühle eine durchdringende Konzentration, einen meditativen Zustand der von den Farben getragen und behütet wird.
    Dieses Bild hätte ich gewiss nicht verkaufen mögen, Petra, … ausstellen hat doch auch noch viele andere Funktionen. Und doch werden KünstlerInnen sich von Werken trennen müssen, wenn sie von ihrer Arbeit leben müssen.

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  4. Liebe Ule, ich freue mich sehr über diesen reich-haltigen Kommentar . Deine Interpretation spricht mich sehr an und hat ja auch mit meiner Malerei und der Wirkung der Farben auf mich zu tun.
    Ich wollte eh jetzt noch zu dir rüber.
    Mit lieben Grüßen, Petra

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